Alles fing am Flughafen in Hannover an. Der
erste Satz, den man von Sebi hörte, war: "Meiner ist
länger als deiner!" Gemeint war natürlich die Länge
des Seesacks. Da war das erste Bier auch schon intus. Während
des Fluges kam die Überraschung: Janine zum 1. Mal sprachlos!
(sie ist nämlich zum ersten Mal geflogen...) Beim Verlassen
des Flugzeuges HITZESCHOCK!!! Das erste Problem: Wie kommen wir
zum Campingplatz?? Nachdem wir mit einem überfüllten
Bus und nach einem kilometer- Marsch mit Gepäck durch einen
stinkigen Drogentunnel endlich das Ziel erreicht hatten, kam auch
schon das nächste Problem. Das Zelt im dunkeln mitten in der
Nacht aufzubauen, und zwar auf einem besetzten Platz (trotz Vorreservierung)
und auf steinhartem Boden! Beim Kampf um den besten Platz musste
Christian natürlich gleich noch die Zeltschnur vom Nachbarzelt
mitnehmen...
1. Tag: Vormittags Stadtbesichtigung, u.a. den schiefen Turm und
Umgebung. Nachmittags durften wir den Tag am Pool verbringen. Am
Abend waren wir gemütlich in einem etwas heruntergekommenen
Testaurant "Abendessen": 1,2 kg Fleisch für Sebi,
2 aufgeschnittene tomaten für Janine und gefrorenes Tiefkühlessen.
Zurück auf dem Campingplatz begann dann ein typischer Toskanaabend:
Weiß- und Rotwein trinken und alte Schlager singen (bis das
Weinlager des Campingplatzes leer war!) Wir hatten auch das Glück,
dasss neben unseren Zelten ein ekliger tourist erstmal seine noch
gelben Unterhosen aufhängte und sich nachts hinterm Zelt erleichterre,
wobei er leider von einigen Leuten unabsichtlich mit einer Taschenlampe
angestrahlt wurde.
2. Tag: Fahrt nach Livorno, Pause im Bahnhof, Fußmarsch bis
zum Hafen und Überfahrt nach Capraia mit der Fähre. Ankunft
auf dem Campingplatz: SCHOCK!! Toiletten = Löcher im Boden.
Der Campingplatz schlängelte sich den Berg hoch und es war
ungefähr ein 1,5m breiter Streifen um die Zelte nebeneinander
aufzubauen, ganz zu schweigen von dem steinhartem Boden. Während
die Jungs erstmal wieder essen waren, sind wir zum 1. Mal zum "Strand" gegangen:
Felsbrocken hinter der Hafenmauer. Abends wurde natürlich
nur zu unserer Begrüßung auch gleich ein Feuerwerk auf
der Insel losgelassen.
3. Tag: Wanderung zur Bucht: Herrn Basters Beschreibung: ein kurzer
Fußmarsch; Realität: 50 cm breiter steiler Schotter-Kletterpfad,
und das mit Flipflops... Ein gemütlicher Vormittag auf Felsen
und ein Schnorchelkurs bei Herrn Basters. Nach zahlreichen Attacken
von Feuerquallen war die Lust zum baden allerdings etwas gedämpft.
(man siehe die Narben an Steffis Hand). Die erste Hälfte ist
schon frühzeitig mit Frau Wulf-A. den Weg zurückgeklettert
("wir haben kein Bock mehr, wir wollen was essen") und
hat sich in einem kleinen Restaurant erholt, während nach
einiger Zeit die zweite Hälfte mit H. Basters an uns vorbeigelaufen
ist. Der restliche Tag diente zur Erholung und zum Genuss des "italienischen
Japsenweines mit französischem Ettikett).
4. Tag: "Kleine Wanderung" von nur 3 std zu einem baufälligen
Gefängnis, wobei 2 Leute schon nach dieser 1. Etappe keine
Lust mehr hatten und umgekehrt sind. Das war allerdings nur der
kürzeste Teil. Es ging quer über einen Bauernhof, wo
man von Ziegen verfolgt wurde, an weiteren Gefängnisgebäuden
vorbei (die von den männlichen Teilnehmern in ihrem baufälligen
Zustand noch unterstützt wurden durch den Versuch große
Steinblöcke zu werfen) und schließlich auf einem nicht
mehr vorhandenen Pfad bis zu einem steilen Abhang mit einem weiten
Ausblick übers Meer. Und den ganzen Weg noch mal zurück...
5. Tag: Geburtstag H. Basters, schwimmen; ökologischer Garten
auf Capraia; ausruhen, gemeinsames Kochen
6. Tag: Wanderung auf Römerstraße, schwimmen, kochen
7. Tag: Abreise v. Capraia, Fähre => Pisa, Bahn nach Siena verpasst
8. Tag: Stadtbesichtigung Florenz (Paddys Referat)
9. Tag: Geburtstag Chrisian, Stadtbesichtigung Siena (Sarah), Abreise, Flug nach
Hause