toskanafahrt 2003
 
 

Alles fing am Flughafen in Hannover an. Der erste Satz, den man von Sebi hörte, war: "Meiner ist länger als deiner!" Gemeint war natürlich die Länge des Seesacks. Da war das erste Bier auch schon intus. Während des Fluges kam die Überraschung: Janine zum 1. Mal sprachlos! (sie ist nämlich zum ersten Mal geflogen...) Beim Verlassen des Flugzeuges HITZESCHOCK!!! Das erste Problem: Wie kommen wir zum Campingplatz?? Nachdem wir mit einem überfüllten Bus und nach einem kilometer- Marsch mit Gepäck durch einen stinkigen Drogentunnel endlich das Ziel erreicht hatten, kam auch schon das nächste Problem. Das Zelt im dunkeln mitten in der Nacht aufzubauen, und zwar auf einem besetzten Platz (trotz Vorreservierung) und auf steinhartem Boden! Beim Kampf um den besten Platz musste Christian natürlich gleich noch die Zeltschnur vom Nachbarzelt mitnehmen...

1. Tag: Vormittags Stadtbesichtigung, u.a. den schiefen Turm und Umgebung. Nachmittags durften wir den Tag am Pool verbringen. Am Abend waren wir gemütlich in einem etwas heruntergekommenen Testaurant "Abendessen": 1,2 kg Fleisch für Sebi, 2 aufgeschnittene tomaten für Janine und gefrorenes Tiefkühlessen. Zurück auf dem Campingplatz begann dann ein typischer Toskanaabend: Weiß- und Rotwein trinken und alte Schlager singen (bis das Weinlager des Campingplatzes leer war!) Wir hatten auch das Glück, dasss neben unseren Zelten ein ekliger tourist erstmal seine noch gelben Unterhosen aufhängte und sich nachts hinterm Zelt erleichterre, wobei er leider von einigen Leuten unabsichtlich mit einer Taschenlampe angestrahlt wurde.

2. Tag: Fahrt nach Livorno, Pause im Bahnhof, Fußmarsch bis zum Hafen und Überfahrt nach Capraia mit der Fähre. Ankunft auf dem Campingplatz: SCHOCK!! Toiletten = Löcher im Boden. Der Campingplatz schlängelte sich den Berg hoch und es war ungefähr ein 1,5m breiter Streifen um die Zelte nebeneinander aufzubauen, ganz zu schweigen von dem steinhartem Boden. Während die Jungs erstmal wieder essen waren, sind wir zum 1. Mal zum "Strand" gegangen: Felsbrocken hinter der Hafenmauer. Abends wurde natürlich nur zu unserer Begrüßung auch gleich ein Feuerwerk auf der Insel losgelassen.

3. Tag: Wanderung zur Bucht: Herrn Basters Beschreibung: ein kurzer Fußmarsch; Realität: 50 cm breiter steiler Schotter-Kletterpfad, und das mit Flipflops... Ein gemütlicher Vormittag auf Felsen und ein Schnorchelkurs bei Herrn Basters. Nach zahlreichen Attacken von Feuerquallen war die Lust zum baden allerdings etwas gedämpft. (man siehe die Narben an Steffis Hand). Die erste Hälfte ist schon frühzeitig mit Frau Wulf-A. den Weg zurückgeklettert ("wir haben kein Bock mehr, wir wollen was essen") und hat sich in einem kleinen Restaurant erholt, während nach einiger Zeit die zweite Hälfte mit H. Basters an uns vorbeigelaufen ist. Der restliche Tag diente zur Erholung und zum Genuss des "italienischen Japsenweines mit französischem Ettikett).

4. Tag: "Kleine Wanderung" von nur 3 std zu einem baufälligen Gefängnis, wobei 2 Leute schon nach dieser 1. Etappe keine Lust mehr hatten und umgekehrt sind. Das war allerdings nur der kürzeste Teil. Es ging quer über einen Bauernhof, wo man von Ziegen verfolgt wurde, an weiteren Gefängnisgebäuden vorbei (die von den männlichen Teilnehmern in ihrem baufälligen Zustand noch unterstützt wurden durch den Versuch große Steinblöcke zu werfen) und schließlich auf einem nicht mehr vorhandenen Pfad bis zu einem steilen Abhang mit einem weiten Ausblick übers Meer. Und den ganzen Weg noch mal zurück...

5. Tag: Geburtstag H. Basters, schwimmen; ökologischer Garten auf Capraia; ausruhen, gemeinsames Kochen

6. Tag: Wanderung auf Römerstraße, schwimmen, kochen

7. Tag: Abreise v. Capraia, Fähre => Pisa, Bahn nach Siena verpasst

8. Tag: Stadtbesichtigung Florenz (Paddys Referat)

9. Tag: Geburtstag Chrisian, Stadtbesichtigung Siena (Sarah), Abreise, Flug nach Hause